Wie lange hält ein Weihnachtsstern?

Wie lange hält ein Weihnachtsstern?

Weihnachten ohne Weihnachtsstern? Undenkbar! Diese prachtvollen Pflanzen mit ihren leuchtend roten (oder manchmal auch weißen oder rosafarbenen) Hochblättern sind aus der Adventszeit nicht wegzudenken. Aber was passiert eigentlich nach den Feiertagen? Geht der Weihnachtsstern dann direkt in die ewigen Jagdgründe der Topfpflanzen ein? Finden wir es gemeinsam heraus!

Die Lebensdauer eines Weihnachtssterns – kurz erklärt

Ein Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) ist keineswegs eine Wegwerfware für den Dezember! Bei richtiger Pflege kann er mehrere Monate oder sogar Jahre überleben. Viele Hobbygärtner glauben, dass der Stern seine Pflicht am 27. Dezember erfüllt hat – weit gefehlt!

Die natürliche Lebensdauer hängt stark davon ab, wie gut man sich um die Pflanze kümmert. Ein gepflegter Weihnachtsstern zeigt auch lange nach dem Fest seine Pracht. Und mit etwas Geschick kann er im nächsten Jahr sogar wieder in voller Blüte stehen. Ja, richtig gelesen – er hat echtes Comeback-Potenzial!

Pflegehinweise für einen langlebigen Weihnachtsstern

Wer seinen Weihnachtsstern behalten möchte, sollte einige einfache, aber entscheidende Regeln beachten. Erstens: Der Standort zählt! Weihnachtssterne mögen es hell, aber keine direkte Sonne. Auch kalte Zugluft ist ein sicherer Weg in den Pflanzentod. Also: Fensterbank ja, aber bitte ohne Eiszapfen.

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Wasser ist ebenfalls ein heikles Thema. Zu viel davon? Wurzeln ertrinken! Zu wenig? Blätter fallen wie Herbstlaub. Ideal ist ein leichter Feuchtigkeitsgrad der Erde – am besten immer erst gießen, wenn die oberste Schicht trocken ist. Und bitte: Finger weg von eiskaltem Wasser! Weihnachtssterne schätzen lauwarmes Gießwasser sehr.

Wie verändert sich ein Weihnachtsstern im Jahresverlauf?

Viele glauben, der Weihnachtsstern bleibt das ganze Jahr über so hübsch wie am 24. Dezember. Leider nein. Aber das heißt nicht, dass er im Sommer hässlich werden muss. Nach der Blütezeit verliert er oft seine farbigen Hochblätter und sieht etwas schmächtiger aus – eine natürliche Phase!

Im Frühling kann man den Weihnachtsstern zurückschneiden und ihn danach in einen größeren Topf umsetzen. Er dankt es mit frischem, grünem Wachstum. Mit etwas Übung kann man ihn im Herbst sogar wieder zur Blüte bringen, indem man seine Lichtzeiten kontrolliert. Aber dazu braucht es etwas botanisches Feingefühl (und eine gute Portion Geduld).

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Monat Pflegeschritte Besonderheiten
Januar – März Mäßig gießen, hell stellen Ruhephase beginnt
April – Mai Zurückschneiden, umtopfen Fördert neues Wachstum
Juni – September Regelmäßig gießen und düngen Grüne Blätter, keine Blüten
Oktober – Dezember Dunkelphase einleiten Fördert Neubildung der Hochblätter

Kann man einen Weihnachtsstern wirklich wieder zum Blühen bringen?

Die kurze Antwort lautet: Ja, aber – es ist nichts für Ungeduldige. Um die roten Hochblätter wieder zum Strahlen zu bringen, muss man den Weihnachtsstern ab Oktober täglich etwa 14 Stunden lang in Dunkelheit hüllen. Eine umgedrehte Kiste oder ein dunkler Raum leisten dabei gute Dienste.

Nach etwa acht Wochen dieser Lichtregulierung beginnt der Weihnachtsstern, sich auf seine berühmte Weihnachtsrobe vorzubereiten. Mit anderen Worten: Wer Geduld, Liebe und eine Prise botanisches Know-how mitbringt, kann sich über einen mehrjährigen Weihnachtsstern freuen – und das mit immer wiederkehrendem Weihnachtszauber!

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