Drillinge kochen wie lange?

Wer denkt, Kartoffeln seien langweilig, hat noch nie mit Drillingen gekocht. Diese kleinen, runden Knollen sind nicht nur süß anzusehen, sondern auch erstaunlich vielseitig – und vor allem schnell zubereitet. Aber wie lange müssen Drillinge eigentlich kochen? Und was kann man alles daraus zaubern, ohne dabei die Küche in ein Schlachtfeld zu verwandeln? Wir haben die Antworten – mit einer Prise Küchenspaß.

Was sind Drillinge überhaupt?

Drillinge sind kleine Kartoffeln, meistens mit einem Durchmesser von etwa 2 bis 4 Zentimetern. Sie kommen oft als Nebenprodukt bei der Ernte größerer Kartoffeln zustande – quasi die kleinen Geschwister, die keiner auf dem Acker vermisst, aber jeder auf dem Teller liebt.

Diese Mini-Kartoffeln sind nicht nur niedlich, sondern auch besonders praktisch: Man muss sie nicht schälen, was sie zur Rettung für alle Kochmuffel und Zeitoptimierer macht. Einfach abwaschen, kochen und losfuttern – klingt fast zu schön, um wahr zu sein.

Was ihren Geschmack angeht, sind Drillinge fein, leicht süßlich und wunderbar cremig. Perfekt also als Beilage oder auch als Star eines einfachen Gerichts – vorausgesetzt, man weiß, wie lange man sie kochen muss.

Wie lange müssen Drillinge kochen?

Die große Frage: Wie lange ist lange genug – und wie kurz ist zu kurz? Die Antwort: Drillinge brauchen etwa 15 bis 20 Minuten in kochendem Wasser. Je nach Größe und Sorte kann es aber auch mal ein oder zwei Minuten länger dauern. Einfach mit einer Gabel reinpiksen – wenn sie weich ist, sind sie fertig.

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Ein Profi-Tipp: Gib einen Löffel Salz ins Kochwasser, das hebt nicht nur den Geschmack, sondern verhindert auch, dass die Kartoffeln nach dem Kochen fad schmecken – ein Schicksal, das wir niemandem wünschen.

Wer besonders ungeduldig ist (und das sind wir doch alle, wenn der Magen knurrt), kann die Drillinge auch im Dampfgarer oder im Schnellkochtopf zubereiten. Dann sind sie in 8 bis 10 Minuten servierbereit – schneller als jede Pizza!

Drillinge in der Pfanne – knuspriger geht’s kaum

Gekocht ist gut, gebraten ist besser. Nach dem Kochen können die kleinen Kartoffeln direkt in die Pfanne wandern. Mit etwas Olivenöl, Rosmarin und Knoblauch werden sie außen knusprig und innen butterweich – ein Gedicht auf dem Teller.

Ein Trick für besonders krosse Drillinge: leicht andrücken mit einem Löffel, bevor sie in die Pfanne kommen. So haben sie mehr Fläche, um schön braun zu werden. Und wer will schon blasse Kartoffeln, wenn es auch goldene gibt?

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Auch als Bratkartoffeln machen sich Drillinge hervorragend. Einfach halbieren oder vierteln, kurz anbraten und mit Salz, Pfeffer und frischen Kräutern verfeinern. Fertig ist die perfekte Beilage – oder ein schnelles Hauptgericht für alle, die Kartoffeln mehr lieben als Menschen.

Ofenglück mit kleinen Knollen

Wenn der Herd belegt ist oder man einfach keine Lust auf Topfspülen hat, ist der Ofen die perfekte Lösung. Drillinge im Ofen zu garen, ist kinderleicht: einfach waschen, halbieren, mit Öl und Gewürzen vermengen und bei 200 °C für etwa 25 bis 30 Minuten backen.

Besonders lecker wird’s mit einer Mischung aus Paprika, Knoblauchpulver und Thymian – oder einfach, was der Gewürzschrank so hergibt. Denn: Im Ofen kann man nichts falsch machen – außer, man vergisst die Uhrzeit und schaut erst wieder rein, wenn’s schon raucht.

Für echte Knusperfans empfiehlt sich eine zweite Runde im Ofen bei Oberhitze oder Grillfunktion. Dann werden die Drillinge außen so kross, dass man glatt glaubt, sie kämen aus der Fritteuse – nur ganz ohne Fettbad und Reue.

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